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Geldbörsen
 

   

Bei Geldbörsen handelt es sich um eine kleine Tasche, oder einen Beutel, in dem man in erster Linie Bargeld aufbewahrt. Das war schon immer so, wobei sich das Geld, dass man in Geldbörsen aufbewahrt im Laufe der Zeit ja ganz schön gewandelt hat. Entsprechend wurden auch die Formen der Geldbörsen angepasst. Im Mittelalter, wo die Geldbörsen in der Regel ein Beutel aus Leder, oder aus Stoff waren, befanden sich neben Münzen auch noch kleine Wertgegenstände in den Behältnissen. Diese wurden mit einem Lederriemen verschnürt und an eine Gürtel gehängt. Diese Form hielt sich noch bis ins frühe 19. Jahrhundert hinein. Ab dem Zeitpunkt, wo es üblich wurde Ausweispapiere mit sich zu führen und das Münzgeld zunehmend von Papiergeld verdrängt wurde, änderten sich auch die Formen der Geldbörsen. Als letztlich das Mitführen von Kreditkarten und anderen Karten im Scheckkartenformat üblich wurde, änderte sich die Form der Geldbörsen erneut. Auch die Euroumstellung brachte Änderungen in der Form der Geldbörsen mit sich – so zum Beispiel für die Österreicher.