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Herrenmode
 

   

Einst ließen sich Männlein und Weiblein optisch nur schwer voneinander unterscheiden. Einheitsmode herrschte dabei nämlich einst bei den Höhlenmenschen. Irgendwann begann sich die Mode den männlichen und weiblichen Körperformen anzupassen, wobei der Mann „die Hosen“ anbekam und die Frau Kleider. Hosen sind seither der Bestandteil jeder Herrenmode, egal aus welchem Jahrhundert. Wie auch bei der Damenmode, so war es auch bei der Herrenmode, dass diese in der mittelalterlichen Gesellschaft bis zu Beginn der Neuzeit hin auf die Standeszugehörigkeit verwies. Dies wurde insbesondere durch das Material bestimmt, aus der die Herrenmode hergestellt war. Während die oberste Schicht teure und wertvolle Stoffe in prachtvollen Farben trug, waren es einfache Stoffe und schlichte Farben, aus dem die Herrenbekleidung der unteren Schicht war. Die heutige Herrenmode beschränkt sich zwar auch noch auf Hose, Sakko, Hemd und Krawatte, wobei man aber auch heute noch regelrecht Standeszugehörigkeiten aus den Materialien, aus denen die Herrenmode ist, herauslesen kann.